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Welche Arten von REITs gibt es hauptsächlich?

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In den letzten Jahren hat das Interesse von Privatanlegern an REITs (Real Estate Investment Trusts) rapide zugenommen. Das liegt daran, dass die Immobilienpreise weltweit kontinuierlich steigen und REITs typischerweise gute Dividenden zahlen.

Hinzu kommt, dass die REITs selbst keine Dienstleistungen oder Produkte verkaufen. Ein REIT kauft ein Grundstuck samt Gebäude und vermietet diese an klassische Unternehmen. Die Erlöse aus der Vermietung und Verpachtung stellen den Umsatz des Trusts dar.

Für Privatanleger eignen sich vor allem diese REITs:

  • Retail / Handel: Diese REITs investieren vor allem in Einkaufszentren und Ladenimmobilien
  • Wohnen: Hier werden Wohngebäude (Wohngebäudeversicherung) und große Wohnprojekte gekauft und vermietet
  • Business / Office: Hierbei handelt es sich in erster Linie um gewerbliche Büroimmobilien
  • Hypotheken: Hierbei werden keine klassischen Immobilien, sondern Hypotheken gekauft
  • Gesundheit: Bei einem solchen REIT stehen Krankenhäuser, Pflegeheime, etc. im Vordergrund

Der größte Vorteil von REITs in krisenhaften Zeiten: Selbst kurzfristige Einbrüche der Konsumstärke kommen bei den REITs kaum an. Die Mieteinnahmen bleiben gleich. Erst längerfristige Konjunkturprobleme würden sich hier auswirken.

Ein REIT passt in praktisch jede Anlagestrategie und lohnt sich vor allem für Anleger, die risikolos Vermögen aufbauen möchten. Die besondere Konzeption von REITs sichert langfristig gute Erträge bei einem Minimum an Risiko. Insbesondere für Dividendendepots ist ein REIT eine gelungene Ergänzung.


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