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Private Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung ist nicht an das Einkommen des Versicherten gekoppelt und bietet ihren Versicherten bessere Leistungen im Krankheitsfall. Nicht nur Selbstständige und Freiberufler, sondern auch Beamte und gut verdienende Angestellte sowie Studenten haben die Möglichkeit anstelle der gesetzlichen Krankenversicherung die private Krankenversicherung zu wählen. Die Einkommensgrenzen (Versicherungspflichtgrenze) liegen im Jahr 2009 bei 48.600 Euro im Jahr. Arbeitnehmer, deren Einkommen darüber liegt, können Mitglied einer privaten Krankenversicherung werden.

Die monatlichen Beiträge für die private Krankenversicherung werden individuell je nach gewähltem Tarif und Leistungsumfang, in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des zu versichernden erhoben. Die Unterschiede zwischen den Leistungen und Tarifen der verschiedenen Versicherungsgesellschaften sind erheblich, sodass vor Abschluss einer privaten Krankenversicherung grundsätzlich ein Vergleich verschiedener Anbieter zu empfehlen ist.

Wer braucht eine private Krankenversicherung?

Neben gesetzlichen gibt es die privaten Krankenversicherungen, die Personen aufnehmen, welche keiner Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen.

Dazu gehören Beamte, Selbständige, Freiberufler sowie Arbeitnehmer, deren Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen. Die Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt seit dem Jahr 2008 bei 48.150€ (4.012,50€ monatlich) bzw. 43.200€ (3.600€ monatlich). Letztere Zahl stellt die seit 2003 geltende Besondere Grenze dar.

Diese gilt für Arbeitnehmer, die am 31.12.2002 wegen Überschreitens der an diesem Tag geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei und bei einer privaten Krankenversicherung vollversichert waren. Die Art des Vertragsabschlusses hängt von Geschlecht (Frauen müssen aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung und einer anderen Risikobewertung bei der Gesundheitseinschätzung teurere Tarife in Kauf nehmen), Alter, Gesundheitszustand sowie tariflichen Leistungen (z.B. Chefarztbehandlung) ab.

Wer-braucht-eine-private-Krankenversicherung

Auf den Gesundheitszustand kommt es an

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Bezüglich des Gesundheitszustands wird zwischen Risikozuschlägen, Leistungsstaffelungen, Leistungsausschlüssen und Ablehnung unterschieden.

In der privaten Krankenversicherung gilt das Prinzip der Kostenerstattung, d.h. die Behandlung und Therapie sind nicht wie in der gesetzlichen Krankenkasse vorgeschrieben, sondern kann nach Abstimmung von Arzt und Patient frei gewählt werden. Das hat den Vorteil, dass der Arzt den Patienten über das Notwendigste hinaus behandeln kann. Der Nachteil besteht darin, dass der Arzt unnötige und unwirtschaftliche Leistungen durchführt und berechnet.

Wie in der Gesetzlichen Krankenkasse auch, bekommen Sie in der Privaten 50% des zu zahlenden Beitrags vom Arbeitgeber. Die Option des Krankentagegelds sichert Ihnen nach dem Ablauf der sechswöchigen Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers ihr gewohntes Einkommen.

Welche Vorteile hat die private Krankenversicherung?

Die privaten Krankenkassen weisen eine Reihe weiterer Vorteile auf, wie Unterbringung in Ein-oder Zweibettzimmern, kürzere Wartezeiten beim Arzt, Kostenerstattung für Zahnersatz bis zu 100%. Auch Implantate und aufwendiger Zahnersatz werden bezahlt. Die privaten Krankenkassen erheben einkommensunabhängige Beiträge.

Große Krankenversicherungen bieten außerdem noch eine Reihe anderer Versicherungen an, so dass ein und derselbe Ansprechpartner vorhanden ist. Wer möchte, kann auch noch eine Berufsunfähigkeits-, Hausrats-, Unfall-, Rechtsschutz-, Lebens-, Wohngebäude- oder auch Kraftfahrzeugversicherung abschließen. So ist alles unter einem Dach.

Wem die gesetzlichen Krankenkassen zu wenig Leistungen bieten, der kann sie bei einer Privaten Krankenkasse zusätzlich in Anspruch nehmen.

Welche Vorteile hat die private Krankenversicherung
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