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Operationsversicherung

Es gibt zum Einen natürlich die bei vielen Tierbesitzern schon bekannten Tierkrankenversicherungen. Diese können durch eine so genannte OP-Versicherung noch ergänzt werden. Denn viele normale Krankenversicherungen schließen Operationen in ihrem Versicherungsschutz von Vornherein aus, da in der Regel damit höhere Kosten verbunden sind. Nun kann es aber die Kasse des Tierbesitzers ziemlich arg belasten, wenn er für eine Operation aufkommen muss. Die wenigsten Tierhalter entscheiden sich jedoch gegen eine notwendige Behandlung und nehmen finanziellen Einbußen eher selbst in Kauf, als dass ihr Tier auf die eine oder die andere Art und Weise leiden müsste.

Um zu verhindern, dass der Tierhalter in Unkosten gestürzt wird, deren Tragweite er überhaupt nicht abschätzen kann, gibt es die OP-Versicherung für Tiere. Sie trägt alle Kosten, die mit der Behandlung in Zusammenhang stehen. Das heißt, es werden die Untersuchungskosten getragen, die Kosten für die Operation selbst, außerdem noch die Gebühren, die für die Nachsorge des tierischen Patienten anfallen.

Umfang, Zuverlässigkeit und Abdeckung sind wichtig

Einige Tierversicherer unterscheiden sich in dem Umfang ihres Versicherungsschutzes deutlich, vgl. z.B. die AXA Tierversicherung, die Uelzener Tierversicherung und die Vereinigte Tierversicherung. So beinhalten einige OP-Versicherungen auch die Kosten, die für den Aufenthalt des Patienten in der Klinik entstehen können, was zumindest bei größeren Operationen schnell ins Geld gehen kann. Andere Versicherer schließen diesen Punkt aber komplett aus, der Tierhalter muss selbst für die Klinikkosten aufkommen. Das können auch schnell sehr hohe Kosten sein, besonders, wenn der Aufenthalt mehrere Wochen dauert, was bei komplizierten Operationen keine Seltenheit ist.

Die Höhe der zu zahlenden Beiträge für die Tier-OP-Versicherung hängt unter anderem vom Tier selbst ab, also welcher Art und Rasse es angehört. Außerdem ist ausschlaggebend, ob nur große Operationen oder gänzlich jede Tier-OP versichert werden sollen. Es ist bei einigen Versicherungsanbietern auch möglich, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren, was die Kosten für die Tier-OP Versicherung drücken kann. Die Höhe der Selbstbeteiligung kann frei gewählt werden und wird entweder in Prozent der gesamten anfallenden Kosten einer Tieroperation angegeben oder es handelt sich um einen festen Satz, der gezahlt werden muss.

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