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Tierversicherungen

Tierversicherungen 

Tierversicherungen sind ein weites Feld und unterteilen sich in die Krankenversicherung für Tiere, die Haftpflichtversicherungen für Tiere und in die Lebensversicherungen für Tiere.

Die Krankenversicherungen für Tiere erstattet die Kosten, die durch Krankheiten des Tieres im Zusammenhang mit dem Besuch beim Tierarzt für den Tierhalter entstehen. Die Haftpflichtversicherungen für Tiere decken in erster Linie Schäden, die ein Tier, zum Beispiel ein Hund gegenüber Dritten angerichtet hat. Die Lebensversicherung für Tiere wird von Tierhaltern abgeschlossen, die ein Tier mit einem sehr hohen materiellen Wert besitzen.

Die wichtigsten Tierversicherungen im Detail

Welche Tierversicherungen gibt es?

Bei den Tierversicherungen werden von den Versicherern in der Regel alle Versicherungen, die es für diese Art Tier gibt, aufgeführt, so zum Beispiel die Hundehalterhaftpflichtversicherung, die Hundekrankenversicherung, eine Hunde OP Versicherung oder eine Zwingerhaftpflichtversicherung. Ähnliches gilt für Tierversicherungen für Katzen oder Pferde. Andere Tiere, wie zum Beispiel Kühe oder Schweine, werden im Rahmen der Tierversicherung nach privater oder gewerblicher Tierhaltung unterschieden – mit verschiedenen Konsequenzen bei den einzelnen Tierversicherungen.

Für Kleintiere wiederum, wie Meerschweinchen oder Kanarienvögel und Fische werden von den Tierversicherungen keine Kranken- oder Lebensversicherungen angeboten. Durch ein Kleintier verursachte Schäden werden durch die private Haftpflichtversicherung des Tierbesitzers abgedeckt – hier brauchen Sie keine Tierversicherung.

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Ohne Versicherung kann es teuer werden

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Statistiken der Tierversicherungen zufolge hat ein Drittel aller deutschen Hunde- oder Pferdebesitzer keine entsprechende Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen. Das ist ziemlich riskant, den nach dem Gesetz haftet ein Tierhalter für alle Schäden, die ein Tier anrichtet über 30 Jahre lang – mit oder ohne Tierversicherung -, und darin sind sowohl Personen- und Sachschäden als auch Vermögensschäden inbegriffen. Ohne Tierversicherung können die Behandlungskosten durch einen Hundebiss oder die Schäden, die ein von der Leine gerissener Hund, der dann einen Verkehrsunfall verursacht, ganz beträchtlich sein, bis dahin, dass sie den finanziellen Ruin bedeuten, wenn man keine Tierversicherung hat.

In einigen Bundesländern besteht schon heute eine Versicherungspflicht bzgl. der Tierversicherung für bestimmte Hunderassen. So erhält der Tierbesitzer nur dann eine Erlaubnis zum Halten des Tieres, wenn er nachweist, dass die entsprechende Tierversicherung abgeschlossen wurde. Das gilt für solche Hunderassen wie Pitbull oder Staffordshire Terrier.

Darum ist eine Tierversicherung so wichtig

Ob Hund, Katze oder Pferd – auch den Tieren soll es gut gehen. Dafür sorgt man eigentlich Liebe, mit ausgesuchtem Futter und Streicheleinheiten, bis dann plötzlich etwas passiert, worauf man keinen Einfluss hat: Die Katze verletzt sich beim Raufen mit einer anderen Katze, oder der Hund wird von einem Auto angefahren, oder das Pferd erkrankt plötzlich und muss operiert werden.

Alle diese Fälle sind oft mit unerwarteten, teilweise hohen Kosten verbunden. Hier hilft eine Tier(kranken)versicherung. Die Tierversicherungen bestehen aus verschiedenen Versicherungsarten die auf die Rassen bzw. Tierarten abgestimmt sind und individuell nach Bedarf zusammengestellt werden können.

Darum-ist-eine-Tierversicherung-so-wichtig

Die wichtigsten Arten der Tierversicherungen

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  • Hundehaftpflichversicherung: Hier ist zunächst wichtig, dass der Hund  kein Listenhund ist, d. h. er darf kein Kampfhund sein, denn diese sind mit den normalen Tarifen nicht versichert. Für was benötigt man eine Hundehaftpflicht? Diese Versicherung ist kombinierbar mit der Hunde-OP-Versicherung. Sie beinhaltet ein Unfallkrankenhaustagegeld von 20 €, Tierhalter Rechtschutz, eine komplette Übernahme aller OP Kosten und eine freie Tierarztwahl. Die Versicherung gilt für alle Rassen!
  • Pferdehaftpflichtversicherung: Anzugeben sind hier alle Pferde bzw. Ponys bis zu einem Stockmaß von 148cm, Fohlen oder Aufzuchtpferde bis zu einem Alter von 3 Jahren und Gnadenbrotpferde. Hierbei zu beachte ist, dass Gnadenbrotpferde nicht geritten werden dürfen. Die Versicherungsoption „OP Versicherung“ ist natürlich nicht nur für Hunde sondern ebenfalls für Katzen und Pferde erhältlich. Für Pferde gibt es neuerdings auch Lebensversicherungen.
    Diese Pferdeversicherung sichert eine Entschädigung bei Tod oder Nottötung durch Krankheit und Unfall. Weiterhin sind alle Transporte des Pferdes innerhalb der EU versichert. Eine Absicherung gegen Blitz- und Brandschäden sowie Diebstahl sind ebenfalls enthalten.
    Bei Zuchtpferden wird der Halter mit 80% der Versicherungssumme entschädigt, wenn eine Unbrauchbarkeit zur Zucht vorweisbar ist

Die Versicherungsbeiträge variieren natürlich, da sie von den Tierarten abhängig sind. Natürlich sind auch alle Arten von Haustieren oder Nutzieren absicherbar.

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