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Unfallversicherung für Extremsportler

Wer sich in seiner Freizeit besonderen Risiken aussetzt, braucht eine gute Unfallversicherung, denn die schützt Aktive bei Risikosportarten. Hier passieren viele Sportunfälle, einzelne Sportarten sind dabei besonders betroffen. Beim Fußball, Volleyball und Handball passieren die meisten Unfälle. Eine normale Unfallversicherung deckt fast alle üblichen Sportarten ab, nicht aber Extremsportarten. Für die sollte man als Aktiver eine gesonderte Versicherung abschließen. Auch die Zahl der Menschen, die wagemutige Freizeitbeschäftigungen und Extremsportarten betreiben, nimmt immer mehr zu. Auf der Suche nach dem ultimativen Kick denken Betreiber jedoch viel zu selten an den richtigen Versicherungsschutz.

Unfallversicherung für Extremsportler

Freizeitsportarten und Invalidität – eine Kostenfalle

Eine private Unfallversicherung gilt auf der ganzen Welt für die Laufzeit des Vertrages und der Existenzsicherung der Personen, die durch den Unfall geschädigt werden. Welche Leistungen eingeschlossen sein müssen, kann man vertraglich frei gestalten. Was immer versichert sein sollte, ist die Invalidität. Die Höhe der Versicherungsleistung richtet sich nach dem vereinbarten Betrag und dem Schweregrad der Invalidität. Die Invalidität muss innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten sein und spätestens nach einer Dreimonatsfrist durch einen Arzt festgestellt und geltend gemacht werden. Da die einzelnen Versicherungsgesellschaften die Klassifizierungen ständig erweitern, kann man im Versicherungsfall unter Umständen leer ausgehen.

Private Unfallversicherungen versichern keine Extremsportarten

Private Unfallversicherungen versichern keine Extremsportarten

Das Verletzungsrisiko bei Extremsportarten ist unverhältnismäßig höher als bei anderen Sportarten, sodass Versicherer nicht unbedingt darauf aus sind, diesen Kundenkreis zu versichern. Manche Versicherungsgesellschaften haben Risikosportarten in ihre Policen aufgenommen, lassen sich das aber mit einem Aufpreis bezahlen. Die richtige Versicherung zu finden, setzt intensive Vergleichstabellen voraus. Manche Versicherung schließen bestimmte Gefahren nämlich grundsätzlich aus.

BIP Wichtig

Private Unfallversicherungen schließen Versicherungsschutz bei allen Sportarten aus, für die man in Deutschland eine Berechtigung braucht. Motorrennen sind ebenso wenig versichert wie Flugsportarten. Für diese Tätigkeiten sind spezielle Versicherungen erforderlich. Man kann sie häufig über den Sportverein oder die Wettkampfveranstalter abschließen. Beim Ausfüllen der Unterlagen sollte jede Antwort der Wahrheit entsprechen, denn wer hier mogelt, riskiert seinen kompletten Versicherungsschutz.

Manche Versicherer erheben Risikozuschläge für unfallträchtige Sportarten wie Bergsport, tauchen oder Motorradfahrern. Andere wiederum kürzen ihre Leistungen sogar um 20 Prozent, sollte ein Unfall mit dem Roller oder Motorrad passiert sein. Und schließlich gibt es Versicherungsunternehmen, die zwar keine Sportart ausklammern, sich aber vorbehalten, den jeweiligen Fall ab einer Versicherungssumme von beispielsweise 250.000 individuell zu prüfen. Hier muss der Versicherte bei Inanspruchnahme eventuell mit einem Rechtsstreit rechnen.

Tauchen, Fliegen, Canyoning

Tauchen, Fliegen, Canyoning

Wer zum Beispiel taucht, reitet oder Luftsport betreibt, sollte eine Unfallversicherung suchen, die diesen Sport explizit mitversichert oder über einen Risikozuschlag versichern. Denn das Ausüben der Sportart birgt immer ein Restrisiko durch die Natur oder das Tier. Oft erhebt die private Unfallversicherung für diesen Fall eine Zusatzversicherung. Um einen genauen Vergleich kommt man als Extremsportler nicht herum, denn die Angebote und Tarife variieren erheblich und viele Versicherungen bieten gar keinen Versicherungsschutz für Extremsportarten an.

Motorsport Versicherungen

Motorsport Versicherungen

Motorsportler gehen ein großes Risiko ein. Abhängig vom Können und der lokalen Situation ist die Unfallgefahr sehr groß. Im Falle eines Unfalles kann eine Standard Unfallversicherung, die man privat abgeschlossen hat, die Leistungen um die Hälfte kürzen oder komplett verweigern, wurde die Ausübung des Sportes als Wagnisse eingestuft. Im Motorsport sind gröbere Unfälle fast nicht vermeidbar. Auch wenn die meisten davon glimpflich ausgehen, es passiert trotzdem genug. Eine private Unfallzusatzversicherung zahlt für Unfälle bei Motorsportveranstaltungen normalerweise nichts.

Beispiel für Leistungen einer Motorsport Zusatzversicherung

Wer explizit eine Motorsport Unfallversicherung abschließt, hat meist auch alle Freizeitunfälle beim Skifahren und Mountainbiking mit eingeschlossen. Bei Invalidität wird die vereinbarte Grundversicherungssumme abhängig von der Stufe der Invalidität ausgezahlt, der Versicherte bekommt Unfall-Krankenhaustagegeld im In- und Ausland, Kurkostenbeihilfe, Bergungskosten und den Einsatz von Notarzt oder Rettungshubschrauber und sofortige Leistungen bei schweren Unfällen. Auch Genesungsgeld und die Übernahme kosmetischer Operationen sind eingeschlossen. Die Hinterbliebenen erhalten eine Unfallrente ab 50 Prozent Invalidität oder im Todesfall des Versicherten.

Da die Berufsunfähigkeitsversicherung nur dann zahlt, wenn jemand durch eine Verletzung seinen Beruf nicht ausüben kann, sollte ein Extremsportler immer genau kontrollieren, seine Versicherung seine Sportart mitversichert.


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