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Der Begriff Home Bias beschreibt den Hang von Investoren (meist Privatinvestoren oder Anleger ohne ausreichende Börsenerfahrung), primär in Werte aus dem eigenen Heimatmarkt zu investieren. Dabei unterliegen die Anleger in der Regel der Fehleinschätzung, Unternehmen aus der eigenen Heimatregion besser einschätzen zu können, als dies bei internationalen Titeln der Fall wäre.

Investoren, die sich aktiv für eine Home Bias entscheiden, tun dies teilweise auch auf Grund von steuerlichen Vorteilen, geringeren Transaktionskosten oder auf Grund von Währungsrisiken im Ausland. Dabei sollte man im Zuge einer breiten Streuung der Anlageformen international streuen und verschiedene Währungen abbilden. Der durchschnittliche Privatanleger muss sich also der eigenen „Home Bias“ entziehen.

Will ein Anleger sich mit dem durchschnittlichen Investor seiner Region (etwa seines Landes) messen, so muss als Referenzindex auf Grund der Home Bias folglich der Index des entsprechenden Landes gewählt werden – also der DAX 30 in Deutschland.

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