Die wichtigsten Trading Begriffe erklärt

Trading-Begriffe erklärt
Trading-Begriffe erklärt
Trading-Begriffe erklärt

Die Begrifflichkeiten im Online Trading sind für Einsteiger im Trading-Bereich nicht leicht zu durchblicken. Spezielle Fachbegriffe bezeichnen wichtige Aktionen und Gegebenheiten beim Handel mit Finanzderivaten. Insbesondere die Begriffe „Spread“, „Margin“, „Bid“ und „Ask“ sind dabei essentiell wichtig. Langfristig kann ein Trader nur dann erfolgreich sein, wenn die Bedeutung dieser Prinzipien vollkommen durchdrungen wurde.

Dabei sind diese Begriffe nicht abschließend geregelt. Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer wichtiger Fachbegriffe aus dem Trading, die unbedingt beherrscht werden sollten. Für den Anfang sollte man sich mit den folgenden Fachbegriffen genauer auseinandersetzen.

In diesem Beitrag zeigt die Redaktion am Beispiel des Forex Tradings, was es mit Spread, Margin, Bid und Ask auf sich hat.

Der Spread beim Online Trading

Ein Forex Spread ist eine Spanne beziehungsweise der Unterschied zwischen dem Kaufpreis einer Währung (Briefkurs) und dem Verkaufspreis für diese Währung (Geldkurs). So werden immer für ein Währungspaar zwei Kurse herausgegeben. Mit dem Spread, der in Pips angegeben wird, wird die Differenz zwischen dem Kurs, der beim Kauf gezahlt werden muss und dem Kurs der beim Verkauf erzielt werden kann zum Ausdruck gebracht. Das heißt, wenn ein Trader eine Währung kauft und diese sofort wieder verkauft, ohne dass der Kurs der Währung sich verändert hat, wird er Geld verlieren, weil der Geldkurs immer niedriger als der Briefkurs ist. Diese Spanne ist der Verdienst der Broker

Eine der wichtigsten Variablen im Forex Geschäft sind die sog. Spreads. Ein Spread stellt die rechnerische Differenz zwischen dem Brief- und dem Geldkurs dar. Dafür wurden aus dem Englischen die Begriffe „Ask“ für den Briefkurs und „Bid“ für den Geldkurs übernommen.

Im Forexhandel werden die Währungspaare immer in der „Ask“ und der „Bid“ Notierung gehandelt. Wenn zum Beispiel eine Notierung bei EUR/USD 1,3630/35 liegt, dann heißt das, das der Verkaufspreis des Euros bei 1,3630 liegt, wenn man aber einen Euro kaufen will, muss man dafür 1,3635 bezahlen. Der so genannte Spread beträgt hier dann fünf Basiseinheiten, die am Forexmarkt als Pips bezeichnet werden.

Im obigen Beispiel beträgt der Spread fünf Pips. Forex Spreads können aber unterschiedlich hoch ausfallen, wie hoch, dafür ist die Schwankungsbreite des Kurses ein Kriterium. Insgesamt betrachtet bietet der Forexmarkt deutlich engere Spreads als der Aktienmarkt und privaten Anlegern werden Transaktionen ermöglicht, die einen Spread von wenigen Pips haben. In der Vergangenheit waren Devisenspekulationen im Bereich der vierten Dezimalstelle nur institutionellen Anlegern und großen Investoren möglich.

Margin bei Forex & Co.

Der Forex Margin ist der Betrag, den ein Trader auf seinem Konto hinterlegen muss, um eine Terminposition offen zu halten. Mit einem Margin Konto kann der Kunde Positionen eröffnen, bei denen es um deutlich höhere Beträge geht, als die Geldmittel, die auf seinem Benutzerkonto hinterlegt sind.

Nur wer ein Margin Konto besitzt, kann Währungshandel in Größenordnungen betreiben, mit Positionen, die nicht auf seinem Konto als Gegenwert stehen. Dieser Handel wird als Handel auf fremdfinanzierter Basis bezeichnet. Viele der Forex Broker bieten ihren Kunden mit einem Mini-Vertragskonto eine bis zu 200-fache Fremdfinanzierungsmöglichkeit. Somit ist das Eigenkapital, dass der Kunde einbringt, nur eine Art Polster. Solange der Kunde Gewinne verbuchen kann, ist die Fremdfinanzierung kein Problem, aber wenn er so viel verliert, dass sein Eigenkapital vollkommen aufgebraucht wird, muss er, um zu vermeiden, dass seine Positionen geschlossen werden, weitere Geldmittel einzahlen. Wie viel, steht in dem Marginbedingungen des Brokers.

Die Fremdfinanzierung bietet somit Vorteile und Nachteile. Wird der Hebel richtig eingesetzt, können über das Margin Konto ordentliche Profite eingefahren werden. Gehen die Erwartungen des Kunden, die er bei der Eröffnung einer Position hatte, nicht in Erfüllung und die Währung verhält sich anders, bleiben höhere Verluste nicht aus.

Viele der Forex Broker bieten Margin Konten an, dabei kann der Kunde das Fremdfinanzierungsverhältnis individuell festlegen. Wichtig ist, dass man sich vor zu ausgiebigem Handel schützt und mit den Risiken beim Währungshandel richtig umgeht. Gerade Anfänger sollten bei der Fremdfinanzierung vorsichtig sein und auf Margins von 1:10 bis maximal 1:20 setzen.

Die Typen Bid & Ask kurz erklärt

Für die Kurse bei den Devisen, die grundsätzlich bis zur vierten Stelle hinter dem Komma aufgeführt sind, werden immer zwei Kurse notiert, einmal die Kaufkurse, die in der Fachsprache als Askbezeichnet werden und dann die Verkaufskurse, die der Fachmann als Bid bezeichnet. Wobei grundsätzlich der Kaufkurs einer Währung immer etwas höher ist, als der Verkaufskurs. Der Unterschied zwischen diesen Kursen ist der so genannte Pip, das ist der Wert nach der vierten Kommastelle eines Kurses, die kleinste Einheit, um die sich eine Währung ändern kann.

Die Differenz zwischen Ask und Bid ist der Gewinn des Brokers. Im Allgemeinen unterscheiden sich Ask und Bid um 2-3 Pips. Außer dieser Differenz werden beim Währungshandel keine weiteren Gebühren erhoben. Wenn ein Kunde bei seinen Transaktionen Gewinne erzielen will, dann muss der Bid der Währung, die er wieder verkauft, höher sein, als es der Ask war, erst dann kommt er in die Gewinnzone.
Der Kunde bildet somit automatisch entweder Short- oder Longpositionen. Wenn der Trader long ist und das Währungsverhältnis gegenüber dem Kaufkurs steigt, verdient der Trader Geld und im umgekehrten Fall verliert er Geld. Ist der Trader hingegen short, dann verliert er sein Geld, wenn der Kurs steigt, und gewinnt Geld, wenn der Kurs weiter fällt.

Zum besseren Verständnis lässt sich das auch so beschreiben:
Der Trader ist long und der Kurs der vorderen Währung im Währungspaar steigt, dann verdient er Geld, fällt der Kurs, dann verliert er Geld. Ist der Trader short, verhält es sich entgegengesetzt. Steigt der Kurs der vorderen Währung im Paar, verliert der Trader Geld, fällt der Kurs gewinnt er Geld.


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