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Risikovorsorge für die Familie planen

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Bei Familien ist es wichtig, dass auch im schlimmsten Falle der Fälle niemand im Regen steht. Die Daten des statistischen Bundesamtes aus Deutschland und von Statistik Austria zur Erwerbstätigkeit von Müttern zeigen, dass zwei Drittel der Mütter, die Kleinkinder betreuen, keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Mit zunehmendem Alter der Kinder steigt zwar der Anteil der arbeitenden Mütter, es werden allerdings überwiegend Teilzeitstellen nachgefragt, um ausreichend Zeit für Familie und Haushalt zu reservieren.

Diese Zahlen zeigen klar, dass besonders junge Familien auf die Arbeitskraft beider Elternteile angewiesen sind. Ein Partner verdient den größten Teil des Einkommens, der andere trägt möglichst schnell einen Anteil bei und übernimmt die Aufgaben rund um Haushalt und Familie. Das verdeutlicht, dass eine Risikovorsorge für Familien unerlässlich ist. Die Frage nach der passenden Vorsorgeart ist schon schwieriger zu beantworten. In diesem Beitrag zeigt die Redaktion die wichtigsten Details.

Die Risikovorsorge für Familien

Eine entsprechende Risikovorsorge für Familien ist wichtig für die Aufrechterhaltung der Funktion der Familie. Nur mit entsprechender Vorsorge kann bei vorzeitigem Ableben eines Ehegatten auch davon ausgegangen werden, dass die Hinterbliebenen keine großen Probleme im Alltag bekommen. Die familiäre Risikovorsorge hat also eine ganze Reihe von Aufgaben. Dazu gehören unter anderem:

  • das Auffangen von finanziellen Einbußen, wenn ein Partner ablebt
  • Unterstützung für die Hinterbliebenen, den gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten
  • Gewährleistung für die Rückzahlung von bestehenden Darlehen
  • Sicherung der Ausbildung für etwaige Kinder

Besonders junge Familien sind auf die Einkommen und Arbeitsleistung beider Partner angewiesen. Es ist nur unter großen Belastungen möglich, Kinder und Haushalt mit einer Vollzeittätigkeit zu kombinieren. Die meisten Erwachsenen verzichten dann zum Wohle der Familie auf Schlaf, Erholungsphasen, soziale Kontakte und viele Ausgaben.

Daher ist die Risikovorsorge für junge Familien ein unverzichtbarer Baustein in der Vorsorge. Bei Ableben eines Partners zahlt das Versicherungsunternehmen die in der Polizze vereinbarte Versicherungssumme an die Hinterbliebenen aus. So müssen sich diese nicht zusätzlich zum emotionalen Verlust mit finanziellen Ängsten und Nöten quälen.

Die Partner-Ablebens-Vorsorge als besondere Risikovorsorge

Für Familien mit Kindern besonders geeignet ist die Partner-Ablebens-Vorsorge. Bei dieser Art der Risikovorsorge werden beide Partner in einem Vertrag abgesichert. Im Falle des Ablebens eines Partners erhält der Hinterbliebene die vereinbarte Versicherungssumme ausbezahlt. Der Vertrag läuft ohne weitere Beitragszahlung über die vereinbarte Laufzeit weiter.

Verstirbt währenddessen auch der zweite Partner, erhalten die Erben – in diesem Falle die Kinder – die Versicherungssumme nochmals ausbezahlt. Auf diesem Wege sichern Paare sich gegenseitig und zusätzlich die Kinder sinnvoll ab. Auch wenn das Ableben eines Partners in jungen Familien ein verdrängtes Thema ist, ist es sinnvoll, sich mit dem Thema Risikovorsorge für Familien auseinanderzusetzen und für die Zukunft der Liebsten vorzusorgen.


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