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Kreditfalle: Vorsicht trotz niedriger Zinsen

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Günstige Kredite erleichtern es, größere Anschaffungen mit fremdem Geld zu finanzieren. Die Zinsen für Konsumentenkredite liegen derzeit auf einem historisch niedrigen Niveau. Trotz günstiger Zinsen sollten Verbraucher ihre Anschaffungen jedoch sorgfältig prüfen. Niedrige Zinsen, insbesondere bei leicht zu beantragenden Schalterkrediten, locken Verbraucher nicht selten in die Konsumfalle. Klassische Privatkredite sind häufig Gegenstand von Handelsgeschäften unter Banken, man sollte also darauf gefasst sein, dass man irgendwann mit einem anderen Gläubiger zu tun hat.

Wer mit offenen Augen durch den Alltag geht, der wird sehr oft mit günstigen Arten der Finanzierung konfrontiert. Insbesondere Möbel und Unterhaltungselektronik werden häufig zu günstigen Konditionen finanziert. Hat man jedoch keine gute Bonität oder möchte man einen langen Zeitraum für die Finanzierung wählen, steigen die Zinsen schnell an. Es ist wichtig, über die Risiken günstiger Kredite bescheid zu wissen, um sich nicht in die Schuldenfalle zu begeben.

Niedrige Zinsen für beliebte Verbraucherkredite

Seit einigen Jahren werden die Kreditzinsen immer weiter nach unten korrigiert. Von diesen historisch günstigen Kreditzinsen profitieren derzeit insbesondere Verbraucher, die einen Kredit zur Finanzierung aufnehmen möchten. Zu diesen am Häufigsten für private Anschaffungen genutzten Darlehen gehört der Schalterkredit als mittelfristige Finanzierung mit einer Laufzeit von durchschnittlich fünf Jahren.

Das auch als Abstattungskredit bekannte private Darlehen wird in monatlichen Raten zurückbezahlt, wobei meistens das Gehalt als Sicherheit dient. Die Wohnkredite der österreichischen Institute richten sich an Immobilienbesitzer und können unter anderem für Renovierungen genutzt werden. Für Wohnkredite und auch für Hypothekardarlehen werden derzeit besonders niedrige Zinsen aufgerufen. Ein Hypothekarkredit ist ein langfristiges, im Grundbuch eingetragenes Darlehen zur klassischen Wohnraumbeschaffung.

Das Risiko Überschuldung bei günstigen Krediten

Eine Überschuldung droht Verbrauchern in Zeiten niedriger Zinsen vor allem dadurch, dass Anschaffungen aufgrund dieser günstigen Konditionen besonders attraktiv erscheinen. Ein monatlich mit Raten zu bedienender Schalterkredit oder eine andere Finanzierung belastet dabei die Haushaltskasse. Vom Gehalt bleibt also, insbesondere wenn mehrere Finanzierungen parallel laufen oder die Belastung sehr hoch ist, viel weniger übrig als vorher.

Ein Kredit sollte daher nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die Anschaffung tatsächlich notwendig ist. Auch wenn die Zinsen niedrig sind, so ist die Darlehenssumme im Regelfall doch Geld, das man nicht hat. Der Preis dieses Geldes, also die Kreditzinsen, verteuern nur die reguläre Anschaffung.

Für welche Anschaffungen sich ein Kredit lohnt

Zu den klassischen Finanzierungen gehören Hypothekardarlehen für den Erwerb von Immobilien. Diese Summen in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro lassen sich in der Regel nur mit einem Hypothekarkredit stemmen. Derzeit profitieren Kreditnehmer von sehr niedrigen Zinsen für Immobilienkredite. Auch private Anschaffungen wie ein neues Auto lassen sich optimal mit monatlichen Raten finanzieren.

Wenn weitere Anschaffungen wie Elektrogeräte, Möbel oder PCs tatsächlich erforderlich sind, sollten diese mit einem Kredit anstelle mehrerer kleiner Darlehen zusammengefasst werden. Im Idealfall sollte man aber natürlich wenig bis gar keine Konsumkredite aufnehmen. Die Risiken sind für Verbraucher oftmals nicht ersichtlich und können im schlimmsten Falle in nachhaltig schwierigen finanziellen Situationen resultieren.


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