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Kredite: Geld sparen durch Umschuldung

Umschuldungskredite im Detail

Umschuldungskredite im Detail

Umschuldungskredite gehören aktuell zu den beliebtesten Kredittypen auf dem Markt. Des einen Freud ist des anderen Leid: Die historisch niedrigen Zinsen machen Darlehen derzeit besonders attraktiv, während Spareinlagen wie Tagesgeld nur noch gering verzinst werden. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Kreditnehmer, die ein Darlehen mit schlechteren Konditionen jetzt mit einem zinsgünstigen Kredit ablösen können. Diese Maßnahme ist auch unter der Bezeichnung Umschuldung bekannt.

Dabei gibt es eine Reihe von Dingen, die beim Kredit Umschulden unbedingt beachtet werden müssen. Nicht alle Banken erlauben das Umschulden und viele Kredite dürfen auch nicht zur Deckung von anderen Darlehen verwendet werden. Insbesondere Verbraucher mit alten und sehr teuren Krediten sollten jedoch prüfen, ob eine Umschuldung möglich ist und dadurch Geld gespart werden kann. In diesem Beitrag zeigt die Redaktion die wichtigsten Details zum Umschuldungskredit.

Alte Kredite ablösen: So funktioniert die Umschuldung

Noch im dritten Quartal des Jahres 2005 galten Sparbuchzinsen von 2,54 Prozent für Verträge mit einer mehr als zweijährigen Laufzeit als Rekordtief für Anleger. Die Kreditzinsen lagen 2005 bei etwas mehr als 5,5 Prozent unter Berücksichtigung der Gebühren. Diese Zahlen muten heute, auch wenn sie noch gar nicht so alt sind, nahezu utopisch an und verdeutlichen dabei die Vorteile einer Umschuldung.

Dabei werden ältere Kredite mit schlechteren Konditionen von einem neuen, günstigeren Darlehen abgelöst. Mit einer Umschuldung profitieren Kreditnehmer von den besseren Konditionen eines neuen Kredites und damit von reduzierten Kosten. Die aktuell sehr niedrigen Zinsen bekommt man aber natürlich nur bei entsprechend guter Bonität. Meist macht es Sinn, teure Kredite, wie etwa schufafreie Kredite oder Privatkredite, mit neuen und günstigeren Darlehen zu tilgen.

Umschuldung durchführen: Angebote prüfen

Für eine Umschuldung muss zunächst ein neues Darlehen zu besseren Konditionen gefunden werden, um den Altkredit abzulösen. Hierzu ist es zunächst erforderlich, sich mehrere Offerten für einen Vergleich einzuholen. Dabei stellt vor allem der effektive Jahreszins eine wichtige Größe dar: Dieser Zinssatz enthält im Vergleich mit dem Nominalzins auch alle anfallenden Gebühren. Liegt dieser Zins unter den Kosten des alten Kredites, kann eine Umschuldung lohnenswert sein.

Nicht zu vergessen ist dabei der Zeit- und Kostenfaktor beim Beantragen und Zurückzahlen der Kredite. Hat man eine vorzeitige Rückzahlung des alten Kredits nicht vereinbart, können hohe Kosten bei einer außerplanmäßigen Sondertilgung entstehen. Ein Kreditvergleich kann dabei helfen, den günstigsten und besten Kredit für eine Umschuldung zu finden.

Nachteile vermeiden: Fallstricke bei Umschuldungen

Die Umschuldung ist nicht immer möglich und manchmal ist diese auch einfach unrentabel. Eine Umschuldung lohnt sich unter Umständen nicht, wenn eine Pönale bei der Kündigung des alten Kredites anfällt. Diese Strafzahlung kann bei einer vorzeitigen Auflösung alter Kreditverträge fällig werden, wenn entsprechende Angaben im Vertrag vermerkt sind. Eine solche Pönale wird in der Regel bei fest verzinsten Krediten und bei Immobiliendarlehen für Sanierungen fällig.

Wer bereits seit langem Kunde bei der Bank ist, kann möglicherweise Sonderkonditionen verhandeln – das ist jedoch nur guten Kunden vorbehalten. Im Zweifel hilft der Bankberater weiter und erklärt, ob und zu welchen Konditionen eine Umschuldung möglich ist. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob eine bestimmte Kündigungsfrist bei einer Auflösung des alten Kredites anfällt. Wenn nicht, stehen einer Umschuldung theoretisch keine Hindernisse im Weg.


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