Wie funktioniert ein Tagesgeldkonto?

Wie funktioniert Tagesgeld?
Wie funktioniert Tagesgeld?
Wie funktioniert Tagesgeld?

Was ist ein Tagesgeldkonto eigentlich genau? Wie funktioniert es? Worauf muss ich beim Tagesgeldkonto genau achten? In diesem Beitrag versucht die Redaktion Klarheit bei den Tagesgeldkonten zu schaffen.

Das Produkt „Tagesgeldkonto“ wird immer undurchsichtiger. Waren es noch vor wenigen Jahren Vorreiter wie Comdirect, die zusätzlich zu ihrem Girokonto ein Tagesgeldkonto offerierten, so ist die Anzahl der Tagesgeldkontoanbieter mittlerweile an der Grenze zur Unüberschaubarkeit.

Cortal Consors, ING Diba, 1822direct und viele Tagesgeldkonto Anbieter überschwemmen den Markt für das Produkt Tagesgeldkonto. Nachdem sich die meisten Kunden im Klaren sind wie ein Tagesgeldkonto funktioniert, geht es prinzipiell darum einen Tagesgeldkonto Vergleich anzustreben.

Was ist das Besondere bei einem Tagesgeldkonto?

Charakteristisch für ein Tagesgeldkonto ist die tägliche Verfügbarkeit der Einlagen, die allerdings auch mit einer variablen Verzinsung einhergeht. So ist es auf der einen Seite möglich, dass der Anleger ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist seine komplette Einlage oder über Teile seiner Einlage verfügen kann. Auf der anderen Seite besteht für die Bank die Möglichkeit, die Zinsen für das Tagesgeldkonto jederzeit und ebenfalls ohne Einhaltung einer Frist zu ändern!

Das Tagesgeldkonto dient grundsätzlich nur zur Geldanlage und ist nicht für den Zahlungsverkehr zugelassen. Als mögliche Transaktionen kommen lediglich Eingangs- und Ausgangsüberweisungen auf das bzw. vom Tagesgeldkonto in Frage, wobei ausgehende Überweisungen bei den meisten Banken nur auf ein vorher festgelegtes Referenzkonto, bzw. Verrechnungskonto möglich sind.

Welche steuerlichen Aspekte müssen beachtet werden?

Die Erträge, die Anleger durch die Anlage auf dem Tagesgeld erzielen sind Zinsen. Zinsen werden, sofern sie den Sparerpauschbetrag überschreiten, mit der Abgeltungssteuer belastet. Diese beträgt zurzeit 25 Prozent plus 5,50 Prozent Solidaritätszuschlag + eventuell Kirchensteuer. Deutschland ist im europäischen Vergleich eines der Länder mit der höchsten Besteuerung von Zinsen und Dividenden. 

Vor allem Anleger mit einem hohen persönlichen Steuertarif profitieren von der Abgeltungssteuer, wenn hohe Zinseinnahmen eingenommen werden. Denn diese können unabhängig von der Höhe mit der Abgeltungssteuer versteuert werden, so dass die Steuerbelastung hier sinkt. Auf der anderen Seite besteht für Personen mit niedrigem Einkommenssteuersatz die Möglichkeit, die Zinseinkünfte mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz zu versteuern, der jeweils deutlich unterhalb des Abgeltungssteuersatzes liegen kann.


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