Tagesgeld und Festgeld im Vergleich

Tagesgeld und Festgeld Vergleich
Tagesgeld und Festgeld Vergleich
Tagesgeld und Festgeld Vergleich

Das Tagesgeldkonto bietet dem Anleger eine Kombination aus attraktiver Verzinsung, permanenter Verfügbarkeit und hundertprozentiger Einlagensicherheit. Es ist aufgrund seiner höheren Verzinsung und der bequemen Kontoführung per Online- Banking, die zeitgemäße Alternative zum traditionellen Sparbuch. Wer eine flexible und sichere Form der Geldanlage sucht, ist mit dem Tagesgeldkonto bestens bedient

Es eignet sich besonders um kurzfristig verfügbares Kapital, beispielsweise Guthaben vom Girokonto, zinsgünstig zu parken. Der Anleger behält stets den vollen Zugriff auf seine Einlagen und kann täglich Verfügungen vornehmen. Innerhalb von 2-3 Bankarbeitstagen kann das Guthaben vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto gebucht und abgehoben werden.

Die Flexibilität des Tagesgeldkontos macht sich besonders in Phasen niedriger Leitzinsen bezahlt. Im Vergleich zum Festgeldkonto, mit seinen festen Laufzeiten, kann der Tagesgeldkunde sofort auf besser verzinste Angebote reagieren und sein Kapital umschichten.

Zinsen bei Tagesgeld kaum noch vorhanden

Die Tagesgeldzinsen liegen im Normalfall leicht unter den Zinssätzen von Festgeldangeboten. Die tägliche Verfügbarkeit der Einlagen bedeutet für die Banken ein Verlust an Sicherheit und Planbarkeit. Sie können mit dem Kapital der Tagesgeldkunden nicht langfristig wirtschaften und geben diesen Nachteil in Form niedrigerer Zinsen weiter.

Tagesgeld wird grundsätzlich variabel verzinst. Der Zinssatz kann sowohl steigen als auch fallen. Die Banken orientieren sich dabei maßgeblich am Leitzins der Europäischen Zentralbank. Die Tagesgeldzinsen folgen in etwas zeitlichen Abstand der Leitzinsentwicklung. In Zeiten sinkender Leitzinsen empfiehlt es sich Angebote mit mehrmonatiger Zinsgarantie zu wählen. Eine Zinsgarantie wird für längstens 6 Monate ab Kontoeröffnung gewährt und schützt den Anleger in diesem Zeitraum vor Zinssenkungen.

Tagesgeldeinlagen bei deutschen Banken werden durch das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland zu 100% abgesichert. Die Garantie der gesetzlichen Einlagensicherung gilt bis zu einer Summe von 50.000 Euro pro Person.

Kontoführung, Kontoeröffnung und Geldanlage

Die Eröffnung und Kontoführung eines Tagesgeldkontos ist grundsätzlich kostenlos. Aufgrund der harten Wettbewerbssituation in diesem Marktsegment, werden die Anleger häufig mit lukrativen Geldprämien für die Kontoeröffnung belohnt.

Zu den wichtigsten Kriterien beim Tagesgeldvergleich zählt neben Verzinsung, Zinsgarantie und Einlagensicherung der Zeitpunkt der Zinsausschüttung. Wer vom Zinseszins-Effekt profitieren möchte, bei dem auflaufende Zinserträge sofort wieder angelegt werden, sollte kurze Ausschüttungsintervalle bevorzugen. Optimal sind Angebote mit monatlicher Zinskapitalisierung.

Jeder Anleger ist gut beraten vor der Eröffnung eines Tagesgeldkontos einen kostenlosen Tagesgeldvergleich im Internet durchzuführen. Der Vergleich ermittelt in wenigen Sekunden die aktuellsten besten Angebote mit der höchsten Verzinsung.

Festgeld als Geldanlage im Detail

Das Festgeldkonto ist die optimale Geldanlage für konservative Anleger. Das Kapital wird für einen bestimmten Zeitraum zu einem fest vereinbarten Zinssatz angelegt. Festgeldanlagen zeichnen sich durch eine überdurchschnittliche Verzinsung und hundertprozentige Einlagensicherung aus. Im Vergleich zu Tagesgeld, Sparbuch oder Bundeswertpapieren, lässt sich mit dem Festgeld im Normalfall eine höhere Rendite erzielen. Für die Sicherheit der Einlagen garantiert das deutsche Einlagensicherungs- Anlegerentschädigungsgesetz. Dieses sieht eine hundertprozentige Haftung für Festgeldeinlagen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro pro Person vor.

Weiteren Anlegerschutz bieten die verschiedenen Einlagensicherungsfonds, in denen sich die Privatbanken zusammengeschlossen haben. Zu den bekanntesten gehört der Bundesverband deutscher Banken (BdB), mit ca. 230 angeschlossenen Kreditinstituten. Jeder dieser Banken haftet mit 30% ihres Eigenkapitals für das Festgeld eines Kunden. In der Praxis bedeutet dies pro Anleger eine zusätzliche Absicherung in Millionenhöhe.

Ein Festgeldkonto ist zu verschiedenen Laufzeiten erhältlich. Für kurzfristige Investments stehen ein- bis mehrmonatige Anlagezeiträume zur Verfügung. Wer eine dauerhafte Kapitalanlage tätigen möchte, kann Laufzeiten bis zu 10 Jahren wählen. Grundsätzlich werden langfristige Festgeldanlagen mit höheren Zinsen honoriert. Hintergrund ist die Planungssicherheit der Bank, die mit mehrjährig und fest angelegtem Kapital langfristig wirtschaften kann. Bis zu einer bestimmten Grenze wird eine hohe Festgeldeinlage mit besonders lukrativen Zinsen belohnt. Einigen Banken behalten sich eine maximale Einlagengrenze vor, oberhalb der die Zinsen wieder fallen.

Festgeldkonto eröffnen: So einfach geht’s

Häufig ist für die Eröffnung eines Festgeldkontos die Einzahlung einer Mindestanlagesumme erforderlich. Diese liegt mehrheitlich in einer Größenordnung von 2500 bis 5000 Euro. Einzelne Banken verzichten auf Mindesteinlagen und verzinsen bereits ab dem ersten Euro. Die Zinsausschüttung erfolgt in den meisten Fällen am Ende der Laufzeit, bei mehrjährigen Anlagen auch zum Ende des Kalenderjahres. Wer den Zinseszins-Effekt nutzen möchte, sollte gezielt nach Festgeldangeboten mit monatlicher oder vierteljährlicher Zinskapitalisierung suchen. Bei monatlicher Zinsausschüttung werden die anteilig aufgelaufenen Zinserträge dem Festgeldkonto gutgeschrieben, wo sie gemeinsam mit dem Anlagebetrag wieder verzinst werden.

Das Festgeld bietet dem Anleger ein Höchstmaß an Sicherheit und Planbarkeit. Aufgrund der festen Verzinsung ist die spätere Rendite bereits bei Vertragsschluss konkret absehbar. Zwischenzeitliche Schwankungen des Europäischen Leitzinses, spielen für das Festgeld keine Rolle. Hier liegt neben der höheren Verzinsung, der große Vorteil gegenüber dem stets variabel verzinsten Tagesgeld.

Eine vorzeitige Kündigung des Festgeldes ist nur in Notfällen möglich. Je nach Anbieter können in diesem Fall Vorschusszinsen fällig werden. Insbesondere bei langfristigen Festgeldanlagen ist der Festgeldvergleich im Internet ein unverzichtbares Hilfsmittel. Wer die maximale Rendite mit seinem Kapital erwirtschaften möchte, sollte den kostenlosen Festgeldkonto-Vergleich nutzen, um die Angebote mit den besten Konditionen zu ermitteln.


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