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Festgeld als Geldanlage

Für viele konservative Anleger ist ein Festgeldkonto in Form von Termineinlagen der wichtigste Bestandteil der eigenen Anlagestrategie. Da das Investment sehr sicher und langfristig angelegt werden kann, lohnt es sich für alle Anlegerklassen. Dabei spielt vor allem der Ausgleich der Inflation eine wichtige Rolle. Hier stellen wir die Eigenschaften von Festgeld / Termineinlagen als Investment vor.

Festgeld zum Ausgleich der Inflationsrate

Die Inflation sorgt in Deutschland dafür, dass alle Waren jedes Jahr ein kleines Stück teurer werden und folglich unser Geld mit jedem Jahr etwas weniger wert wird. Man bräuchte also in jedem neuen Jahr mehr Geld, um die gleichen Waren wie im Vorjahr zu kaufen.

Doch nicht nur bei den Waren des täglichen Bedarfs wirkt sich dieser Faktor aus, sondern auch bei Kapitalanlagen, wie zum Beispiel beim Festgeld. Zahlt man heute auf ein herkömmliches Sparbuch mit einer Verzinsung von 0,5 Prozent einen Betrag von 1.000 Euro ein, so erhält man nach einem Jahr genau 5 Euro Zinsen. Man hat also einen Gesamtbetrag von 1.005 Euro.

Von dieser erwirtschaften Rendite muss nun allerdings noch die Inflationsrate abgezogen werden, da sie dafür sorgt, dass die 1.005 Euro nicht mit denselben Wert wie noch vor einem Jahr haben. Nehmen wir an, die Inflationsrate beträgt 1,5 Prozent. Bei 1.005 Euro macht das 15,07 Euro. Zieht man nun diesen Betrag von den erwirtschafteten 1.005 Euro ab, bleiben exakt 989,93 Euro übrig. Sie haben also insgesamt einen Verlust auf Ihr ursprünglich eingezahltes Kapital von genau 11,07 Euro gemacht. Daran sieht man die verheerenden Auswirkungen der Inflation.

Festgeld-zum-Ausgleich-der-Inflationsrate

Wie kann man dem nun entgegenwirken?

Zum Beispiel mit einer Festgeldanlage! Denn hier sind die Zinsgewinne bei den meisten Anbietern höher als die Inflationsrate in Deutschland. Natürlich könnte man sein Geld stattdessen auch in Aktien, Aktienfonds oder Optionen anlegen. Allerdings handelt es sich hierbei um relativ unsichere Anlageformen, man muss also immer einen eventuellen Verlust mit einkalkulieren. Dieser schmälert auf lange Sicht gesehen die Rendite.

Anders bei einer Festgeldanlage. Hier können Sie zu 100 Prozent mit Ihrer Rendite rechnen und können sich so jederzeit sicher sein, der Inflation ein Schnippchen zu schlagen. Vergleichsweise gute Zinssätze von 2 bis 3 Prozent sorgen dafür, dass die Inflationsrate vollständig ausgeglichen wird und dem Anleger, auch nach Abzug der Zinsen auf die Gewinne, noch eine gute Rendite übrig bleibt.

Tipps und Tricks zur Anlage von Festgeld im Ausland

Tipps-und-Tricks-zur-Anlage-von-Festgeld-im-Ausland

In Zeiten der Globalisierung und der weltweiten Vernetzung durch das Internet drängen auch immer mehr ausländische Kreditinstitute mit ihren Angeboten auf den deutschen Markt. Darunter finden sich auch zahlreiche Anbieter, die Festgeldanlagen im Ausland offerieren. Worauf Sie dabei achten sollten, darüber möchten wir Sie hier informieren.

Oft bieten ausländische Kreditinstitute Festgeldanlagen mit besonders attraktiven Zinssätzen an. Hier ist allerdings Vorsicht geboten. Als Anleger sollten Sie zunächst darauf achten, wie hoch die Abschlussgebühren und eventuelle Nebenkosten für die Führung des Festgeldkontos ausfallen. Einige Kreditinstitute versuchen hierbei, entgangene Gewinne durch entsprechend teure Gebühren und Nebenkosten wieder hereinzuholen.

Weiterhin sollten Sie darauf achten, ob für die versprochenen Zinssätze bestimmte Voraussetzungen notwendig sind. Das kann z. B. eine vom Kreditinstitut vorgegebene Laufzeit oder auch eine bestimmte Mindest- beziehungsweise Maximaleinlage sein. Dabei wird die Maximaleinlage oft besonders niedrig angesetzt, so dass Sie mit Ihrer Anlagesumme in jedem Fall darüber liegen, um dann zusätzliche Gebühren zu erheben.

Manche Banken versuchen auch, die versprochenen Zinssätze an bestimmte Beträge zu koppeln, das heißt, wenn Sie nicht genau den geforderten Betrag in die Anlage einbringen, erhalten Sie bedeutend schlechtere Konditionen. Hier hilft nur: Augen offen halten und sich die Vertragsbedingungen vor Abschluss ganz genau durchlesen. Falls diese nur in einer ausländischen Sprache vorliegen, sollten Sie entweder einen Übersetzer bemühen oder aber gleich die Finger von diesem Kreditinstitut lassen.

Übrigens: Wer heute noch denkt, durch Festgeldanlagen im Ausland sein Geld am deutschen Fiskus vorbeischleusen zu können, der liegt gründlich falsch. Die globale Vernetzung hat auch dazu geführt, dass die Finanzbehörden der einzelnen Länder untereinander in Kontakt stehen. Steuerhinterziehungen können somit also leicht und schnell aufgedeckt werden, was für Sie als Anleger unter Umständen empfindliche Folgen haben kann. Lassen Sie unbedingt die Finger von solchen Machenschaften.

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